Die Corona-Warn-App als Rollenmodell

Blaupause: Die Corona-Warn-App als Rollenmodell für legitime und akzeptable Digitalisierungsstrategien?

STEFAN HEINEMANN UND DIRK HECKMANN

Ovid hat es prägnant zusammengefasst: „Habent parvae commoda magna morae“. Doch gilt das auch in Pandemiezeiten? Ist nicht gerade Schnelligkeit aktuell so wichtig, dass wissenschaftliche Sorgfalt, gesellschaftlicher Diskurs, politische Meinungsbildung, rechtliche Würdigung und organisatorische Umsetzung und Finanzierung sekundär werden? Eine erheblich schwierige Abwägung, zwischen Zeitgewinn durch Beschleunigung und Zeitverlust durch Fehler und Konfusion auszutarieren. Pragmatismus als neue Kunstform. Dabei ist doch eine angemessene Zeit genau das, was die Kernakteure der pandemischen Krisenbewältigung (Forschung, Versorgung, Gesundheitsämter) dringend benötigen – und die Solidargemeinschaft könnte ihnen jene mit niederschwelligen Maßnahmen (Masken, Hygiene, Distanz) zumindest ein wenig verschaffen. Stattdessen erlebt die Öffentlichkeit derzeit ein kognitiv wie emotional kaum mehr erträgliches Hin und Her von Medien, Expertinnen und Experten zwischen „Lockdown gut“, „Lockdown nicht gut“, „Impfstoff kommt“, „Impfstoff kommt nie“, „Lockerungen gut“, „Lockerungen nicht gut“, „Masken wirken“, „Masken wirken nicht“ etc...

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WHITEPAPER CORONA FUTURE MANAGEMENT ist die Plattform mit Beiträgen von Experten und Expertinnen unterschiedlicher Disziplinen, die

  • den Fokus auf die Herausforderungender COVID-19-Pandemie mit konkreten Lösungen und Projekten richten,  
  • aktuelle Bewältigungsstrategien und Veränderungsprozesse analysieren und
  • in Zukunftsszenarien dem Potenzial des Innovations- und Transformationsschubs auf den Grund gehen.

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