Wie viel Reservekapazität brauchen wir?

STEFFEN FLESSA und MEIMEI WANG


Eine der grundlegenden Aussagen der Betriebswirtschaftslehre lautet, dass ein Unternehmen seine Kapazität möglichst gut ausnutzen muss. Mit wenigen Ausnahmen (bei sogenanntem S-förmigem Kostenverlauf) impliziert dies, dass Aggregate maximal ausgelastet werden müssen. Im Falle eines Krankenhauses lässt sich diese Aussage auf die Daumenregel „Möglichst hohe Belegung – möglichst hoher Case-Mix!“ reduzieren. Wirtschaftlich betrachtet muss das Krankenhaus voll sein, und zwar mit möglichst schweren Fällen mit hohen Relativgewichten. Allerdings muss man angesichts der Covid-19-Krise fragen: Stimmt diese Aussage wirklich? Oder wird hier ein zentrales Entscheidungskriterium vernachlässigt, nämlich die Sicherheit betrieblichen Handelns? Eine Unterauslastung impliziert nämlich stets eine Reservekapazität, in die man bei steigender Nachfrage hineinwachsen kann. Damit kann man obige Aussagen auch reduzieren auf die Frage: Brauchen wir eigentlich eine Reservekapazität?

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