Politisierte Medizin der DDR

Aus gegebenem Anlass möchten wir Sie auf aktuelle Besprechungen aufmerksam machen, die das Thema unseres Buches "Traumatisierung durch politisierte Medizin" (verfasst v. Florian Steger u. Maximilian Schochow) betreffen:

In der DDR kam es zu Zwangseinweisungen von tausenden Mädchen und Frauen ab dem zwölften Lebensjahr in geschlossene Venerologische Stationen. Die medizinischen Behandlungen und der Aufenthalt in den Stationen führten zu schweren Traumatisierungen der Betroffenen. Auf den Stationen wurde durch eine politisierte Medizin ohne Aufklärung und Einwilligung der Zwangseingewiesenen in die körperliche Integrität der Mädchen und Frauen eingegriffen, obwohl 70% nachweislich keine Geschlechtskrankheit hatten.

Als Experte zum Thema zeigt Autor Professor Dr. Steger eine starke Medienpräsenz. So beispielsweise jüngst in der Süddeutschen Zeitung, im Ersten und der SVZ sowie in internationalen Medien wie The Daily Beast

Die Welt urteilt: „Stegers Aufklärung hat bereits einiges bewirkt: Den Insassinnen der „Tripperburg" in Halle wurde im Herbst 2015 eine Gedenktafel gewidmet. Der Bundestag befasste sich im Sommer 2016 mit den venerologischen Stationen. Und die Frauen haben es nun einfacher vor Gericht, ihr Leid zu belegen."

Eine Besprechung des Buches finden Sie auch im Deutschen Ärzteblatt und im medialog Wissenschaft.


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