Humandiskurs - Medizinische Herausforderungen in Geschichte und Gegenwart

Die Schriftenreihe begreift das Menschliche als integratives Zentrum der Fächertrias Medizingeschichte, Medizinethik und Medizintheorie ("Medical Humanities"); sie verfolgt das Ziel, diejenigen Perspektiven zusammenzuführen, die den Menschen als Wesen in einem komplexen Spannungsfeld erkennen lassen: Der Mensch erfährt Bedrohungen durch Krankheit und Tod, aber auch die medizinischen Reaktionen darauf unter sachlichen, sozialen und geistigen Bedingungen, die sich im Laufe der Zeit in praktischer und konzeptioneller Hinsicht ändern und insofern historisch aufzuarbeiten sind (Medizingeschichte). Zugleich ist es erforderlich, die theoretische Ordnung der konkreten Zugriffsweisen auf den Menschen zu reflektieren (Medizintheorie). Beides kann allerdings nicht geschehen, ohne dass Rechenschaft über die jeweils zugrunde gelegten handlungs- und reflexionsleitenden Zielbestimmungen sowie den vorausgesetzten oder in Frage gestellten normativen Rahmen abgelegt wird (Medizinethik).

In diesem Sinne versammelt die Schriftenreihen zum einen monographische Abhandlungen, zum anderen thematisch fokussierte Sammelbände, in denen Mitglieder des Aachener Instituts, Gastautoren sowie nicht zuletzt auch Nachwuchsforscher medizinhistorisch, medizinethisch und medizintheoretisch relevante Fragestellungen auf ihre zentrale anthropologische Dimension hin in den Blick nehmen. Dabei fokussiert sich die Schriftenreihe Humandiskurs besonders auf kontrovers diskutierte Problemfelder aus den besagten Querschnittsfächen.

Herausgeber der Schriftenreihe:

Dominik Groß

Titel der Schriftenreihe: