EFPPP Jahrbuch

Angewandte forensische Psychiatrie auf wissenschaftlicher Basis



Empirische Erkenntnisse bei der Diagnostik, Begutachtung und Behandlung forensisch relevanter Störungen sind längst von großer wissenschaftlicher und zunehmend auch von praktischer Bedeutung.

Ätiopathogenese, Diagnosekonzepte, Behandlungsansätze und deren Evaluation basieren ebenso wie forensisch besonders relevante Prognosebeurteilungen auf überprüfbaren Erkenntnissen, die im juristischen Kontext auf ihre Aussagekraft bei der erforderlichen Einzelfallbeurteilung überprüft werden.

Die Empirische Forschung ist trotz ihrer hohen gesellschaftlichen und juristischen Bedeutung in der Forschungslandschaft der forensischen Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie noch stark unterrepräsentiert. Die Gründe darin liegen unter anderem an fehlenden Möglichkeiten für Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen ihre Forschungsprojekte und Ergebnisse einem breiten Fachpublikum näherbringen zu können. Diese Schriftenreihe schließt diese Lücke in der forensisch-psychiatrischen Forschungslandschaft. Dabei werden insbesondere die Arbeiten junger Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen gefördert und berücksichtigt, die nicht nur für die Grundlagenwissenschaft, sondern insbesondere auch für die klinisch-praktische und juristische Tätigkeit hohe Relevanz besitzen.

Herausgeber der Schriftenreihe:

Jürgen L. Müller, Michael Rösler, Peer Briken

Titel der Schriftenreihe: