Franz Dormann (Hrsg.) | Jürgen Klauber (Hrsg.)

Qualitätsmonitor 2017

1. Auflage
Paperback, 165 mm x 240 mm
332 Seiten
22 S/W Abbildungen, 19 Tabellen
ISBN: 978-3-95466-293-7
erschienen: 29. November 2016

39,95€ [D]
inkl. 7% MwSt.

Qualität im Gesundheitssystem: messen, informieren, gestalten

Die Qualität der Versorgung, ihre Sicherung, Verbesserung und Incentivierung stehen ganz oben auf der gesundheitspolitischen Agenda in Deutschland. Die aktuelle Krankenhausgesetzgebung hat dies erneut gezeigt. Mit der Errichtung des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen hat dieses elementare Patientenanliegen erheblich an Verbindlichkeit gewonnen. Der verstärkten Diskussion zur Bewertung, Vergütung und Kommunikation von Qualität im medizinischen Versorgungsgeschehen liefert der Qualitätsmonitor 2017 weitere Impulse.

Das von Gesundheitsstadt Berlin und dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) gemeinsam herausgegebene Werk greift Themen aus stationärer und z.T. ambulanter Versorgung auf. Sowohl nationale als auch internationale Qualitätsinitiativen werden dargestellt und mit praktischen Beispielen untermauert. Die Fachbeiträge gehen dabei der Frage nach, wie sich das Versorgungssystem unter Qualitätsaspekten gestalten lässt, wie Qualität gemessen und dargestellt werden kann und adressieren Herausforderungen im Qualitätsmanagement, hier fokussiert auf die Notfallversorgung. Eine weitere Sektion zeigt Eckdaten zur Versorgungsstruktur und Qualitätsdaten der deutschen Krankenhäuser.

Der Qualitätsmonitor 2017 unterstützt fundiert die Qualitätssicherungsdebatte in Deutschland. Den gesundheitspolitischen Akteuren und Anbietern, die mit der Umsetzung der gesetzlichen Qualitäts-Agenda befasst sind oder diese mitgestalten wollen, werden relevante Ansätze aufgezeigt und Anregungen gegeben.
  • nationale und internationale Ansätze, die die Qualitätssicherungsdebatte in Deutschland befruchten können, wissenschaftlich fundiert präsentiert
  • Herausforderungen im Qualitätsmanagement
  • Vergleich von Krankenhausleistungen in Deutschland unter dem Qualitätsfokus

Pressestimmen

  • „Seit Jahren wird darüber diskutiert, ob es in Deutschland zu viele Krankenhäuser gibt. Neue Nahrung erhält diese Debatte durch den „Qualitätsmonitor 2017“, den das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) und die Initiative Gesundheitsstadt Berlin Ende November vorgestellt haben. In Listenform sind darin die Qualitätsberichte von 1 645 Krankenhäusern aus dem Jahr 2014 ausgewertet, die Patienten in den Bereichen Mammachirurgie, Herzinfarkt, Schlaganfall, Cholezystektomie, Operation bei Femurfraktur und Ovariektomie behandelt haben. Einer der Autoren, Prof. Dr. med. Thomas Mansky von der Technischen Universität Berlin, fasste die Ergebnisse dieser Auswertung bei der Vorstellung des Monitors zusammen: „Die fachlich kon - sentierten Anforderungen und die Versorgungswirklichkeit klaffen auseinander“, sagte er.“ , Deutsches Ärzteblatt 12/2016
  • „Die Ergebnisse des "Qualitätsmonitors 2017" zeigen strukturelle Probleme der stationären Versorgung auf und liefern den gesundheitspolitischen Akteuren eine sachorientierte Basis, um diese Probleme anzugehen.“ , MTD 02/2017

Die Autoren / Herausgeber

V.E. Amelung | D. Drogan | M. Emmert | T. Grolimund | C. Gumbinger | C. Günster | R. Homm | S.O. Jensen | E. Jeschke | C. Krauth | M. Langenegger | T. Mansky | N. Matthes | N. Meszmer | S. Nagel | U. Nimptsch | O. Peters | J. Purrucker | P.A. Ringleb | J. Ruof | U. Sander | T. Schneider | M. Schrappe | J. Szecsenyi | K. Wehner | G. Willms | T. Voigtländer

Entscheider und Gestalter in den Kliniken (Geschäftsführer, ärztliche Direktoren, Pflegedirektoren, Leiter des Qualitätsmanagements); Akteure der ambulanten und sektorübergreifenden Qualitätsentwicklung und -sicherung; Gesundheitspolitik und Selbstverwaltung: Verbände und Organisationen, Entscheider in Politik und Gesundheitsversorgung, Krankenkassen, Wirtschaft; Fachöffentlichkeit: Ärzte/Ärztinnen, Pflegende, Studierende in Medizin, Psychologie, Gesundheitswissenschaften/Public Health; Öffentlichkeit: Selbsthilfeorganisationen, Angehörige, interessierte Öffentlichkeit, Medien

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