Die umfassenden Veränderungen, die es in den letzten Jahren in der Krankenhauslandschaft gegeben hat, betreffen psychiatrische und psychotherapeutische Krankenhäuser in g...
bald...
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Pathographien des Bösen
Mord in der Weltliteratur
1. Auflage
Paperback, 165 mm x 240 mm
300 Seiten
ISBN: 978-3-7753-0099-5
erscheint ca. 16. November 2026
59,95€ [D]
inkl. 7% MwSt.
Warum töten Menschen – und was verraten literarische Täter über die Epochen, die sie hervorbringen?
Von Kain und Orestes über Macbeth, Woyzeck und Raskolnikow bis hin zu Tom Ripley, Patrick Bateman und Anton Chigurh: Dieses Buch zeichnet eine faszinierende Genealogie fiktionaler Mörder. Doch statt Figuren nachträglich auf die Couch zu legen, stellt es die radikalere Frage: Wie wandeln sich unsere Vorstellungen von Schuld, Wahn, Verantwortung und Freiheit im Lauf der Kulturgeschichte?
Ob aus Kränkung oder Auftrag, aus Wahn, Ideologie, sozialer Not oder kalkulierter Kälte – literarische Pathographien zeigen, wie unterschiedlich Gewalt erklärt und zugerechnet wird. Zugleich legen sie schonungslos offen, wo psychiatrische Diagnosen und juristische Urteile an ihre Grenzen stoßen.
An der Schnittstelle von Literaturwissenschaft, Psychopathologie, Kulturgeschichte und Forensischer Psychiatrie wird Literatur zum eigentlichen Erkenntnisraum: Hier dürfen jene Ambivalenzen und Abgründe offenbleiben, die Recht und Medizin schließen müssen.
Keine bloße Typologie des Bösen, sondern eine tiefgründige Vermessung seiner Zurechnung – und eine Antwort darauf, warum das Töten die menschliche Fantasie seit Jahrtausenden unerschöpflich fesselt.
Ob aus Kränkung oder Auftrag, aus Wahn, Ideologie, sozialer Not oder kalkulierter Kälte – literarische Pathographien zeigen, wie unterschiedlich Gewalt erklärt und zugerechnet wird. Zugleich legen sie schonungslos offen, wo psychiatrische Diagnosen und juristische Urteile an ihre Grenzen stoßen.
An der Schnittstelle von Literaturwissenschaft, Psychopathologie, Kulturgeschichte und Forensischer Psychiatrie wird Literatur zum eigentlichen Erkenntnisraum: Hier dürfen jene Ambivalenzen und Abgründe offenbleiben, die Recht und Medizin schließen müssen.
Keine bloße Typologie des Bösen, sondern eine tiefgründige Vermessung seiner Zurechnung – und eine Antwort darauf, warum das Töten die menschliche Fantasie seit Jahrtausenden unerschöpflich fesselt.
- breiter kulturgeschichtlicher Bogen anhand kanonischer Leitfiguren
- interdisziplinäre Schnittstelle von Literaturwissenschaft, Forensischer Psychiatrie, Psychopathologie und Rechtsphilosophie
- methodische Vertiefung im Trendthema Täterpsychologie
Die Autoren / Herausgeber
Fach- und interessiertes Publikum in den Bereichen Psychologie, Psychiatrie/Forensik, Kultur- und Literaturwissenschaft
Psychiatrie; Forensik; Literaturwissenschaft; Täterpsychologie