Hartwig Huland (Hrsg.) | Markus Graefen (Hrsg.) | Jens Deerberg-Wittram (Hrsg.)

Das Martini-Prinzip

Spitzenmedizin durch Spezialisierung, Ergebnistransparenz und Patientenorientierung

1. Auflage
gebunden, 165 mm x 240 mm
221 Seiten
22 farbige Abbildungen, 6 Tabellen
ISBN: 978-3-95466-395-8
erschienen: 06. Juni 2018

34,95€ [D]
inkl. 7% MwSt.

1. Auflage
Dateigröße: 5,5 MB
22 farbige Abbildungen, 6 Tabellen
ISBN: 978-3-95466-408-5
erschienen: 06. Juni 2018

34,99€ [D]
inkl. 19% MwSt.

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Konsequente Ausrichtung am Patientenwohl

In einem Punkt scheinen sich alle deutschen Krankenhäuser einig zu sein: Das Wohl ihrer Patienten soll im Mittelpunkt stehen. Die Gesundheitsversorgung in Deutschland gilt Vielen als Vorbild und die Bedeutung von Qualitätsmanagement und Ergebnismessung wächst. Gleichzeitig nimmt die Kritik am System und an der Versorgung im Krankenhaus zu: immer größere wirtschaftliche Zwänge, Personalmangel und Qualitätsprobleme sind Realität im Klinikalltag und die Ausrichtung am Patientenwohl bleibt oft nur ein frommer Wunsch.

Die Martini-Klinik in Hamburg denkt und arbeitet anders: Die Abläufe und Interaktionen sind strikt entlang von Patientenbedürfnissen organisiert. Die Fokussierung auf ein einziges Krankheitsbild, eine Organisation von Experten, die auf Augenhöhe eng zusammenarbeiten, eine Kultur der intensiven Patientenorientierung und die konsequente und lebenslange Messung und Veröffentlichung der Behandlungsergebnisse sind die Schlüsselfaktoren ihres Erfolgs. Das Zusammenspiel dieser Faktoren in Aufbau und Führung einer Klinik beschreiben die Autoren als das Martini-Prinzip.

Dieses Buch erklärt, wie das Martini-Prinzip funktioniert: Welche organisatorischen, technischen und personellen Voraussetzungen sind für den Aufbau einer am Patientenwohl orientierten Klinik entscheidend? Experten aus der Martini-Klinik und anderen Organisationen, die nach dem Martini-Prinzip arbeiten, erläutern praxisnah die Erfolgsfaktoren in Organisation, Prozessen, Führung und Zusammenarbeit. Zudem wird beleuchtet, welche positiven Auswirkungen die Ausrichtung einer Klinik am Martini-Prinzip auf das Gesundheitswesen insgesamt haben kann.
  • Spezialisierung, Erfahrung und kontinuierliche Weiterbildung als Erfolgsfaktoren
  • Patientenwohl als Kompass für Struktur, Abläufe und Umgangskultur
  • Ergebnisqualität und Transparenz als Wettbewerbsfaktoren entwickeln

Die Autoren / Herausgeber

mit Beiträgen von: C. Bergelt | L. Budäus | J. Deerberg-Wittram | G. Feick | A. Geissler | I. Gerbitz | M. Graefen | C. Guth | A. Haese | H. Heinzer | H. Huland | H. Isbarn | D. Loppow | U. Michl | M. Otto | J. Prölß | C. Pross | M. Rafii | J. Rohde | G. Salomon | T. Steuber | I. Thederan | D. Tilki | B. Westerhoff

Führungskräfte (Medizin, Pflege, Verwaltung) in der stationären Krankenversorgung; Chefärzte, Oberärzte und leitende Pflegekräfte mit Führungs- und Gestaltungsaufgaben; Krankenhausplaner, Führungskräfte im technischen Bereich (Funktionsdienste); Studierende der Studiengänge Krankenhausmanagement, Gesundheitsmanagement, Medizin, Pflege, Psychologie und anderer Gesundheitsberufe sowie Gesundheitsökonomie, Public Health; Entscheider und Gestalter in Politik, Selbstverwaltung; Krankenkassen und Gesundheitswirtschaft; interessierte Öffentlichkeit, Fach-Journalisten; Patienten, Patienten-Organisationen, Interessensvertretungen

Patientenorientierung; Patientenzufriedenheit; Spitzenmedizin; Faculty System; High Volume Chirurgie; medizinische Ergebnismessung; value-based health care; Unternehmenskultur; Prostatazentrum; Martini-Klinik; UKE Hamburg

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