Die Coronavirus-Pandemie hat in vielen Bereichen massive Veränderungen bewirkt, so auch in der Arbeitswelt. Distanz halten zu müssen oder Kontakte ganz zu vermeiden, hat ...
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Arzneimittelversorgung von Privatversicherten 2025
Zahlen, Analysen, PKV-GKV-Vergleich
1. Auflage
Paperback, 165 mm x 240 mm
146 Seiten
21 farbige Abbildungen, 34 Tabellen
ISBN: 978-3-95466-971-4
erschienen: 17. November 2025
29,95€ [D]
inkl. 7% MwSt.
1. Auflage
Dateigröße: 0 MB
21 farbige Abbildungen, 34 Tabellen
ISBN: 978-3-95466-967-7
erschienen: 17. November 2025
29,99€ [D]
inkl. 7% MwSt.
PKV ist Innovationsmotor und verweist auf eine stabile Arzneimittelversorgung
· Privatversicherte überproportional häufig neue und patentgeschützte Arzneimittel erhalten. Mit einem durchschnittlichen PKV-Marktanteil von über 16% bei innovativen Medikamenten - deutlich über dem Bevölkerungsanteil von 10,5% - tragen Privatversicherte erheblich zur Finanzierung von Forschung und Entwicklung neuer Arzneimittel bei. Etwa 70% aller PKV-Arzneimittelausgaben fließen an forschende Pharmaunternehmen für patentgeschützte oder ehemals patentgeschützte Medikamente.
· die Effizienz mit einer verstärkten Generikanutzung in der PKV steigt. Der Generika-Versorgungsanteil wuchs auf 62,6% aller durchschnittlichen Tagesdosen. Die PKV-Generikaquote am generikafähigen Markt stieg in den letzten fünf Jahren um 5 Prozentpunkte auf 74,7%, während sie in der GKV um 1,8 Prozentpunkte auf 87,0% zunahm. Dies zeigt, dass Eigenverantwortung und verfügbare Steuerungsinstrumente in der PKV wirksam sind.
· sich die PKV-Arzneimittelversorgung trotz Pandemie als stabil und resilient erwies. Nach pandemiebedingten Schwankungen zwischen 2020 und 2022 erreichten die Ausgaben 2023 mit 4,5 Milliarden Euro ein neues Höchstniveau (+6,6% gegenüber Vorjahr). Die Versorgungsstabilität blieb erhalten, wobei Privatversicherte durch überproportional viele neue Medikamenten von Versorgungsengpässen weniger betroffen sein dürften.
Die weiterführenden Analysen gehen auf Details der einzelnen Marktsegmente ein. Insbesondere die stark wachsenden Rechnungsbeträge zur Behandlung chronischer Erkrankungen sind auffällig. Der damit verbundene Mehrumsatz durch die PKV hält den Pharmastandort Deutschland attraktiv.
Die Autoren / Herausgeber
Vertreter aus Gesundheitspolitik und (Gesundheits-)Ministerien Mitarbeiter aus Körperschaften der SelbstverwaltungKrankenkassen und ihre Verbände, Kassenärztliche Vereinigungen, Ärzte- und Apothekerkammern Entscheider aus Unternehmen der Gesundheitswirtschaft (pharmazeutische Industrie, Gesundheitsmanagement- und Versorgungsunternehmen)Wissenschaftler aus Gesundheits- und VersorgungsforschungSozial- und Wirtschaftsforschung
Arzneimittelversorgung; Private Krankenversicherung; PKV; Arzneimittelausgaben; Arzneimittelgruppen; Medikamente; Wirkstoffe; Biologika; Arzneimittel; GKV-Ausgaben